Schnee die zweite

Jetzt ist es also soweit. Wir haben wirklich Schnee satt. Das bedeutet:

  • Jeden Tag 3-4 mal Schnee durch die Gegend schleppen oder werfen. Der Garten ist flächig mit ca. 2m Schnee bedeckt, die darin enthaltenen Sträucher sind nur noch unter sanften Hügel zu erahnen. Der Weg nach draußen ist schon fast ein kleiner Canyon. Links und rechts 2m hohe Schneewälle, und der neue Schnee muss da jetzt auch drüber. Das gibt Muskeln.
  • Die Kinder freuen sich. Schule ist nicht, im Kreis sind alle Schulen gesperrt, der Katastrophenschutz fürchtet einstürzende Dächer, und der Zug zwischen Ruhpolding und Traunstein fährt schon lange nicht mehr. Nur noch ab und zu die Busse.
  • Einkaufen? Ja besser zu Fuss mit dem Rucksack. Selbst wenn man es geschafft hat, die Garage frei zu bekommen. Die Parkmöglichkeiten beim Edeka sind auch stark eingeschränkt.
  • Katastrophenfall ist inzwischen auch ausgerufen. Die kritischen Dächer werden vom Schnee geräumt, bei uns ist nur unser Geräteschuppen betroffen. Der ist aus relativ dünnem Blech. Ob der den Winter überlebt ist noch nicht sicher. Wenn das Dach nicht bricht, dann werden die Seiten von den Schneemassen erdrückt. Also Renovierung ist da angesagt im Frühjahr, wenn nicht Neubau (des Geräteschuppens).
  • Ach ja das Vogelhäuschen, ist auf einem 1,50m hohem Dreibein. Wegen der Katzen. Es war auch nur noch als sanfter Hügel zu erahnen und musste freigegraben werden. Schön für die Katzen: die hätten es jetzt ganz leicht. Glück für die Vögel: Die Katzen liegen lieber zusammengekuschelt vor der warmen Heizung, als auch nur einen Meter nach draußen zu gehen.
  • Oh toll, der Schneepflug war da! Toll? Das bedeutet wieder 1m Schnee vor der Garage. Der Canyon am Hauseingang ist zu und muss neu durchgestochen werden.

Passend dazu die Geschichte eines unbekannten Autors, die seit Jahrzehnten im Internet kursiert, hätte von mir sein können.

Das Tagebuch eines Westfalen, der nach Bayern zog

Kommt ursprünglich aus dem englischsprachigem Raum

(Link geht leider nicht mehr)

Ach ja, und noch einen herzlichen Dank an all die Räumer, Baggerfahrer und Lastwagenfahrer,
an den netten Nachbarn, der ab und zu mal mit der Fräse an unserer Garage aktiv ist, wenn es mal
wieder kaum zu schaffen ist 🙂

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Über Uwe Sprenger

Uwe Sprenger ist ein IT Generalist, der in seiner Freizeit immer gerne neue Möglichkeiten ausprobiert. Und so ist hier dieses Blog zu Wordpress im entstehen. Beruflich bin ich (zur Zeit) intensiv im Lizenz Management unterwegs.  

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